Die vorbereitenden Baumaßnahmen beginnen!

Im Rahmen der baulichen Umsetzung werden innerhalb des gesetzlichen Fällzeitraums bis Ende Februar 2022 vorab die notwendigen Fällarbeiten durchgeführt.
Es werden 16 Bäume gerodet und am verbleibenden Baumbestand Schnittmaßnahmen zur Baumpflege durchgeführt. Die seitlichen Strauchflächen werden im Rahmen der Pflegemaßnahmen zurückgeschnitten und ausgelichtet.
Die Arbeiten beginnen voraussichtlich ab dem 24.01.2022.

Der Entwurf ist fertig!

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Projektinteressierten für ihr Engagement und ihre Mithilfe bei der Neugestaltung des Eingangsbereich in den Springpfuhlpark.
Ihre Vorstellungen und Wünschen waren für unsere Planung sehr wichtig. Wir haben in den letzten Monaten die Entwurfsplanung in Abstimmung mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf fertig gestellt. Dabei wurden Kritik und Anregungen aus der Partizipation intensiv diskutiert und gegeneinander abgewogen.
Das Ergebnis wird Ihnen hier vorgestellt.
Besonders zu erwähnen sind folgende Hinweise aus dem Beteiligungsverfahren, die im Entwurf Berücksichtigung fanden:

  • Integration der bestehenden Rosen und Schmetterlingssträucher in die neuen Beetflächen
  • zusätzliche Rampenkeile bei den Treppenanlagen für Kinderwagen und Fahrräder
  • unterschiedliche und abwechslungsreiche Wegebefestigungen

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass nicht alle Einwände und Wünsche einbezogen werden konnten. In Abwägung der Bedürfnisse und Befindlichkeiten wurde das bestmögliche Ergebnis erarbeitet.
Die Neugestaltung des Eingangsbereiches in den Springpfuhlpark wird durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf bis Ende 2022 realisiert. Nach Vorbereitung der Vergabe und Veröffentlichung der Ausschreibung wird voraussichtlich ab Frühjahr 2022 mit der Baumaßnahme vor Ort begonnen.

Entwurf - Serpentinen

Lageplan

Schnitte

Schnitt AA’

Schnitt durch die Treppenanlage

Schnitt BB’

Schnitt durch das Gelände

Ansichten

Die Neugestaltung des Eingangsbereiches in den Springpfuhlpark stärkt neben der reinen Erschließungsfunktion die Aufenthaltsqualität der Grünfläche. Hier verbindet sich das urbane Umfeld der Bebauungsstruktur mit dem landschaftlich gestalteten Springpfuhlpark.
Der Höhenunterschied zwischen oberer Siedlungspromenade und unten gelegenem Springpfuhl wird durch zwei unterschiedliche Wegeführungen erschlossen. Eine direkte Anbindung mit Treppenanlage nimmt die Hauptbewegungsrichtung zwischen Springpfuhlpark und dem Helene-Weigel-Platz auf. Die Treppen sind durch Rampenkeile für Kinderwagen und Fahrräder ergänzt. Ein barrierefreier, in Serpentinen verlaufender Weg, mit maximal
6 % Gefälle, vervollständigt diese Haupterschließungsachse.

Der barrierefreie Weg ist Erschließung und Aufenthaltsfläche zugleich. Die kantige Formensprache spiegelt die dominante Bebauungsstruktur der Umgebung wider. Das zum Springpfuhl abfallende Gelände wird durch Stützmauern mit unterschiedlichen Höhensprüngen abgefangen. An den Wegeaufweitungen laden, in den Mauerscheiben eingelassene Sitzgelegenheiten mit Blick auf das Wasser, zum Verweilen ein. Die Wegeaufweitungen sind mit maximal
2 % Gefälle ausgebildet. Gräser- und Staudenflächen begleiten die Wege und setzen stimmungsvolle Akzente.
Der seitliche Baumbestand mit bodendeckender Unterpflanzung erstreckt sich bis in die Rasenflächen der Hangmodellierung. 
An der oben gelegenen Siedlungspromenade bildet ein mit Sitzmauern gefasster Platz den Auftakt zum Springpfuhlpark. Blickfang auf dem Platz sind zwei repräsentative Staudenbeete, in denen die Rosen der Bestandsanlage ihren Platz finden.
Diese Platzanlage findet ihr Pedant am unteren Seeufer. Hier bietet eine langestreckte Sitzbank, entlang eines in die Platzfläche eingelassenen Pflanzbeetes, einen attraktiven Ruhebereich am Wasser.

Ergebnisse der ersten Vorortbegehung am 29.06.2021 mit Anwohnern und Interessierten

Vielen Dank für Ihre Beteiligung!

Wie wird mit dem anfallenden Niederschlagswasser umgegangen?

Geplant ist die Versickerung des anfallenden Regenwassers auf den Grünflächen. Zur Verbesserung der Regenwasserversickerung werden Mulden in den Vegetations- und Rasenflächen ausgebildet.

Was passiert mit der vorhandenen Pflanzung und wie kann der Park besser gepflegt werden?

Die Rosen und der Sommerflieder im oberen Beet sind gut gepflegt und stehen hier bereits seit Jahrzehnten. Diese sollen nach Möglichkeit in die neue Gestaltung integriert werden.
Baumfällungen sollten nur aus fachlicher Notwendigkeit heraus erfolgen. Ansonsten ist der vorhandene Baumbestand in die Planung zu übernehmen.
Es sollte auf eine pflegeleichte und dauerhafte Pflanzung geachtet werden, um den Pflegaufwand zu minimieren.

Wie kann die Parkanlage und der Springpfuhl vor Verschmutzung geschützt werden?

Das Bereitstellen von Abfallbehältern, eventuell auch mit Deckel (tiersicher) und das Aufstellen von Hinweisschildern zum Fütterverbot der Tiere ist eine Möglichkeit zur Minimierung der Verschmutzung.

Sitzangebote

Sitzmöglichkeiten wurden von einigen Anwohnern kritisch gesehen, da diese befürchten, dass der Park dadurch ein Ort zum Feiern wird oder eine „Partymeile“ entsteht.

Beleuchtung

Aufgrund der angrenzenden Bebauung wird die Beleuchtungsintensität als ausreichend erachtet.

Wegeführung und befestigte Flächen

Trotz barrierefreier Gestaltung mit notwendiger Wegeführung sollte ein Maximum an Grünfläche erhalten bleiben.
Die direkte Wegeführung (diagonal) sollte, auch wenn sie aufgrund des Steigungsverhältnisses nicht barrierefrei gemäß der Norm ausgeführt werden kann, dennoch für Fahrräder oder Kinderwagen
überwindbar sein. Es wird geprüft, ob dies durch integrierte Rampen in der Stufenanlage möglich ist.

Spiel

Letzten Winter wurde der Park ausgiebig als Rodelberg genutzt. In der Planung soll geprüft werden, ob trotz einer barrierefreie Wegeführung, ein schmaler Bereich zum Rodeln weiterhin bestehen bleiben kann.

Weitere Anregungen und Wünsche ergaben sich aus den Onlineeinsendungen vom 30.06.2021 - 15.07.2021

Die Serpentinen sind zu weitläufig – eine kürzere Wegeführung wird gewünscht.

Eine kürzere Wegeführung ist gemäß der Barrierefreiheit und vorgeschriebener DIN-Norm für barrierefreies Bauen nicht umsetzbar.  

Eine starke Zerschneidung der Rasenfläche entsteht.

Für die Umsetzung eines barrierefreien Zuganges in den Park müssen Teilflächen der Rasenfläche in Anspruch genommen werden, siehe vorherige Anregungen.

Eine fehlende Nachhaltigkeit wird hergestellt.

Für die barrierefreie Wegeführung müssen Teilflächen versiegelt werden. Die Hochbeet- Bestandspflanzung wird teilweise (Rosen, Sommerflieder) in die neugeplanten Pflanzbeete integriert.
Geplant ist eine abwechslungsreiche und Insektenfreundliche Vegetation zu schaffen, die eine Artenvielfalt auf dem Gelände ermöglicht.

Eine Pflanzung von Obstgehölzen, Küchen- und Wildkräutern wird angeregt.

Der Wunsch nach Wildkräutern wird in der weiteren Planung berücksichtigt.

Die Schaffung von kleinen gemütlichen Plätzen wird angeregt.

Kleine Platzsituationen werden in der weiteren Planung berücksichtigt. Die kleinen Platzflächen sind oberhalb des Einganges sowie am Uferbereich verortet.  

Es sollen Natursteinmauern statt langweilige Betonsteinmauern geplant werden.

Die Materialwahl der Mauerelemente wird geprüft und in der weiteren Planung berücksichtigt.

Die Schaffung von abwechslungsreichem Pflaster in der Wegeführung wird angeregt.

Die abwechslungsreichen Pflasterbeläge werden in der weiteren Planung berücksichtigt.

Eine Gestaltung als Terrassenform mit Blumenbeeten wird angeregt.

Das Gelände wird im Bereich der Sitzmöglichkeiten mit Mauern abgefangen. Dadurch wird eine terrassierte Gestaltung erreicht, die mit großflächige Staudenpflanzung ergänzt wird.

Bestandssituation

Hangsituation mit Trampelpfad:
Blick aus der Siedlung auf den Springpfuhl
Blick vom Springpfuhl zum ehemaligen Rathaus

Treppe zum Springpfuhl
Blick von der oberen Platzfläche auf den Springpfuhl

Raumanalyse

Referenzen

Erschließung

barrierefreie Erschließung über geneigte Wegeführung
und eine zusätzliche Treppenanlage als direkte Wegeanbindung

Sitzangebote

vielfältige Sitzmauern zum Verweilen
und Bankauflagen für den zusätzlichen Komfort

Vegetation

abwechslungsreiche Stauden- und Gräserpflanzungen zwischen den Wegen
und wiederkehrende blühende Akzente in den Rasenflächen

Vorentwurfsidee - Serpentinen zum Springpfuhl

Lageplan

Impressum

Im Auftrag von
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
Abteilung Wirtschaft, Straßen und Grünflächen
Stadträtin Nadja Zivkovic

Angaben gemäß § 5 TMG:
pro garten Landschaftsarchitekten
Bresser Jablonka PartGmbB
Hohenfriedbergstraße 3
10829 Berlin

Vertreten durch:
Kerstin Jablonka

Kontakt:
T +49 (0)30 214 58 991
F +49 (0)30 214 58 992
E buero@progarten-berlin.de
W www.progarten-berlin.de

Umsatzsteuer:
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz:
DE327072604

Datenschutzerklärung

Auftraggeber:
Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Abteilung Wirtschaft,
Straßen- und Grünflächenamt
Schkopauer Ring 2
12681 Berlin

Website:
Fedor Jablonka

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